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Die alte Herrlichkeit von Tüschenbroich

Wehranlage und Turmburg

Der Tüschenbroicher Wald, die drei Weiher und die im Laufe der 1000-jährigen Geschichte des Anwesens entstandenen Bauwerke gehören zu diesem Ensemble.

Kern der Anlage ist im 9. Jahrhundert die Motte, eine Wehranlage mit befestigter Turmburg auf dem Hügel im Weiher.

Sie gerät im 30-jährigen Krieg in Brand; steinerne Reste sind im Boden zu finden.

Wo die ehemalige Vorburg steht, wird im 17. Jahrhundert eine U-förmige Schlossanlage mit zwei Türmen errichtet, der Westflügel mit Turm ist erhalten und bewohnt.

Die Ulrichskapelle liegt etwas abseits im Wald.

Die Tüschenbroicher Mühlen

Zur Versorgung des Schlosses diente der Schanzerhof, sein Name dürfte zurückzuführen sein auf einen Vorgängerbau, hier sind die „Schanzer“ untergebracht, die im Laufe vieler Jahre den Burghügel aufschütten.

Im 14. Jahrhundert entstehen im Umfeld der Burg eine Ölmühle und eine Kornmühle. Bereits 1863 eröffnet neben der Kornmühle eine Schankwirtschaft.

Die Mühle stellt ihren Betrieb 1940 ein. Historische Ansichten zeigen die Wassermühle als „Waldschenke“.

Sie bildet den eigentlichen historischen Kern der Anlage. Das oberschlächtige Wasserrad der ehemaligen Wassermühle ist einzigartig an der Schwalm.

Die alte Kornmühle von Tüschenbroich

Ein Ort mit Geschichte

Getreidemühle und Ölmühle gehören von jeher zu Schloss Tüschenbroich: Sie sind die ersten in der Reihe von ehemals 44 Mühlen an der Schwalm.

Die Kornmühle war die Zwangsmühle des Schlosses. Die Ölmühle diente zur Gewinnung von Leinöl.

Die Bauern der Umgebung werden bis ins 19. Jahrhundert unter Strafe gezwungen, nur hier ihr Korn mahlen und ihr Öl schlagen zu lassen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffnet neben der Kornmühle die Schankwirtschaft. Sie ist beliebter Aufenthalt der Bauern, während ihr Getreide gemahlen wird.

Die Mühle als Ausflugsziel

Bald schon ist die Tüschenbroicher Mühle ein bekanntes Ausflugsziel mit Außengastronomie.

Das über 250 Jahre alte, schon damals reparaturbedürftige Fachwerk, wird überputzt.

Im Jahr 1942 wird der Mühlenbetrieb eingestellt. Das Gebäude steht leer. Der noch ansehnliche, gekälkte Putz verbirgt die zunehmenden Schäden an der Gebäudesubstanz.

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